Eine Auswahl
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Franz Hohler
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Der Stein Erzählungen
Manchmal ist das, was uns als Zufall erscheint, voller Zwangsläufigkeit. Im Rückblick betrachtet,
zumindest. Oder auch umgekehrt kann das, was wir für Notwendigkeit halten, in Wahrheit nichts als
Zufall sein. Enorm unterhaltsam und mit dem ihm eigenen Sinn für das, was sich unserem Alltag nicht
fügen will, kreisen Franz Hohlers Erzählungen um das, womit niemand rechnet, das aber umso zielstrebiger
geschieht.
Was hat einen jungen Mann während einer Demonstration dazu getrieben, einen unauffälligen Stein neben
sich aufzuheben und ihn in die Menge zu schleudern? Warum begeistert sich der Präsident eines Landes
an einem frühen Morgen für eine junge Katze und gewährt ihr, gegen den Rat seiner hochrangigen Mitarbeiter,
einen ersten Unterschlupf in seinem Büro? Ahnt er, dass dieses Tier ihn retten wird? Oder wer genau ist
der als König verkleidete Mann, der am vierzigsten Geburtstag eines Mannes mit einem Hornschlitten bei
ihm auftaucht? Ist es der Tod oder ein unbekannter Helfer, ein Geist oder ein Phantasieprodukt, das der
heftig an Fieber leidende Mann selbst geschaffen hat?
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Carlo Lucarelli und Andrea Camilleri
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Das süsse Antlitz des Todes
Die junge Bologneser Kommissarin Grazia Negro hat es mit einem höchst seltsamen Fall zu tun: Ein Mann
wurde in seiner Wohnung mit einem Plastikbeutel erstickt, die Leiche liegt in einer Wasserlache, in
der Kehle des Toten steckt ein Zierfisch. Da das Opfer aus Vigàta, der Heimat Salvo Montalbanos, stammt,
bittet Grazia ihren sizilianischen Kollegen um Mithilfe. Und so beginnt ein spannender und amüsanter
Briefwechsel zwischen Italiens wohl berühmtesten Kommissaren. Montalbano hat eine hoch attraktive
Blondine mit Auftragskiller-Vergangenheit im Visier. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Als die Ermittler
schliesslich bei einer Ausstellung exotischer Fische in Milano Marittima erstmals persönlich aufeinandertreffen,
wird ihnen klar, dass der Mörder bereit ist, weiter zu töten und sie selbst stehen ganz oben auf seiner
Todesliste.
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Röbi Koller
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Dr. Nils Jent
Nils Jent (49) überlebte mit achtzehn Jahren einen Motorradunfall. Als er aus dem Koma erwachte, konnte
er sich nicht bewegen, war blind geworden und hatte seine Sprechfähigkeit verloren. Schritt für Schritt
kämpfte er sich ins Leben zurück. Trotz seiner Behinderung lernte er nicht nur, weitgehend selbständig
zu leben, sondern studierte an der Hochschule St. Gallen Betriebswirtschaft. In seiner Doktorarbeit
erbrachte er den wissenschaftlichen Beweis, dass die Zusammenarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten
nicht nur soziale, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Heute gehört er dem Team des Center for
Disability and Integration (CDI) der Universität St. Gallen an. Seinen grössten Erfolg sieht er darin,
dass er nie aufgegeben hat. Eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.
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Charles Lewinsky
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Gerron
Kurt Gerron war einmal ein Star und ist jetzt nur noch ein Häftling unter Tausenden. Der Nationalsozialismus
hat den bekannten Schauspieler von den Berliner Filmateliers ins Ghetto von Theresienstadt getrieben, wo er
ein letztes Mal seine Fähigkeiten beweisen soll: Als er den Auftrag bekommt, einen Film zu drehen, der das
erniedrigende Dasein der Juden als Paradies schildern soll, sieht er sich vor einer Gewissensentscheidung,
bei der sein Leben auf dem Spiel steht. In dieser Lage lässt Gerron sein Leben noch einmal Revue passieren.
Charles Lewinsky erzählt die faktenreiche und doch erfundene Biographie des Schauspielers Kurt Gerron, der
dem Holocaust zum Opfer fiel - ein literarisch brillanter und berührender Roman.
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Rafik Schami
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Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte
Hunderttausende Menschen haben Rafik Schamis Erzählungen zugehört, und für seine Veranstaltungen in
Deutschland hat er rechnerisch schon neunmal die Erde umkreist: Rafik Schami ist einer der letzten
mündlichen Erzähler. In seinem neuen, persönlichsten Buch erzählt er, wie es dazu gekommen ist: Er
berichtet von seiner Kindheit in Damaskus, als es noch Geschichtenerzähler gab, die im Kaffeehaus
ihr Garn gesponnen haben, er zeichnet ein liebevolles Portrait seines Grossvaters, und er macht sich
Gedanken darüber, wie die Märchen in die Welt gekommen sind. In diesem Buch, und das macht den grossen
Reiz aus, spricht Schami mit dem Leser - und wir hören ihm atemlos zu.
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Jodi Picoult
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In den Augen der anderen
Jacob Hunt hasst die Farbe Orange. Und er hasst es, wenn sein gewohnter Tagesablauf gestört wird.
Routinen sind für ihn lebenswichtig, denn er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer autistischen
Störung. Deshalb kocht Emma, seine Mutter, montags nur grüne Speisen und dienstags rote. Und längst
hat sie Jacobs Besessenheit für Kriminaltechnik akzeptiert. Doch dann wird seine Erzieherin Jess
erschlagen aufgefunden, und Jacob wird des Mordes an der jungen Frau verdächtigt. Die mühsam erkämpfte
Normalität in Emmas kleiner Familie bricht zusammen. Jacob muss sich sich vor Gericht verantworten.
Alle Beweise sprechen gegen ihn. Doch Emma nimmt den Kampf auf. Denn es geht darum, ihren Sohn vor dem
Gefängnis zu bewahren - und um die Rechte von Menschen, die anders sind.
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Quelle:
buch.ch
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